Der Naturpark der Maremma

Posted by admin 05.01.2015 0 Comment(s) Ausflüge und Kulinarische Spezialitäten,

 

 

 

65 vom Hotel Prategiano in der Maremma Toskana entfernt: Der Parco Naturale della Maremma wurde 1975 gegründet und er umfasst den Küstenstreifen der Maremma, der sich von Principina bis Talamone erstreckt und im Osten an die Via Aurelia grenzt. Der Naturpark erstreckt sich über 100 Qkm und grenzt ans Meer. Im südlichen Teil des Naturparks erstreckt sich ein hoher und erodierter Küstenstreifen. Im nördlichen Teil befinden sich Strände, wo Pflanzenarten wachsen, die sich an diese sandige sumpfige Umwelt sehr gut angepasst haben. Im Hinterland werden diese Pflanzen progressiv von der Macchia ersetzt.

 

Die Küstenlinie hat sich in den letzten Jahrzehnten sowie während der geologischen Epochen stark verändert: Südlich von Marina di Alberese hat die Küste sich fortbewegt, während sie sich diesseits und jenseits von Bocca d'Ombrone zurückgezogen hat. Die Berge der Uccellina, der Pinienwald von Marina di Alberese, die Mündung des Flusses Ombrone und die Sümpfe der Trappola bilden ein wertvolles Mosaik von Ökosystemen. In den Wintermonaten organisieren wir an manchen Tagen Reittouren und MTB-Touren in diesem wunderschönen Park

 

DAS TERRITORIUM DES NATURPARK

 

Nördlich des Ombrone

 

Nördlich des Flusses Ombrone erstreckt sich eine Ebene, die von den Sümpfen der Trappola bedeckt ist: es handelt sich um ein breites Netz von zeitweilig oder ständig bestehenden Wasserbecken (die so genannten chiari oder bozzi), die von kleinen Dünen getrennt sind. Ein typisches Merkmal dieses Parkgebietes sind die freilebenden Maremma-Rinder. Die Binnengewässer stellen einen wichtigen Zufluchtsort für Wasserzugvögel im Winter dar, aber viele Vogelarten sind hier auch ganzjährig zu sehen. Die weiter vom Meer entfernten Gebiete wurden urbar gemacht und sie sind heute von Feldern und Weiden bedeckt. Dieses Territorium umfasst das Delta des Flusses Ombrone, der mit seinen Armen das Parkgebiet durchkreuzt. 

 

Linke Seite des Ombronedeltas

 

Auf der linken Seite des Ombronedeltas erstreckt sich ein Gebiet, das von einem kompakten Dünensystem mit sumpfigen Niederungen charakterisiert ist, die fast völlig von einem Pinienwald bedeckt sind. Der Pinienwald (aus italienischen Steinkiefern) ist von einem Waldstreifen mit Strandkiefern vom Meer getrennt. Die Funktion der Strandkiefer ist, das Hinterland vor den schädlichen Salzwinden zu schützen. In dieser Zone flieben einige Kanale, die im 18. Jahrhundert angelegt wurden, um die Region trocken zu legen.

 

Die zentralen und sudlichen Teilen des Naturparks

 

Die zentralen und südlichen Teile des Naturparks sind von den Bergen der Uccellina beherrscht, einem Bergkomplex aus Kalk und Sand, das am Poggio Lecci eine Höhe von 417 m u.d.M. erreicht. Diese Berge sind heute fast völlig mit einem dichten Niederwald (Macchia) bedeckt. Im östlichen Teil, am Fuße dieser Berge, wurde das Land abgeholzt und in Weiden oder Olivenhaine umgewandelt. Auf den Bergen der Uccellina erheben sich alte Türme und religiose Gebäude, die Zeugnisse der Anwesenheit der Menschen in dieser Gegend sind: besonders sehenswert sind die Abtei von San Rabano, fast völlig zerfallen, die Türme von Castelmarino, Collelungo, Cala di Forno und Bella Marsilia. Aber die Geschichte der Menschen ist nicht nur von diesen mittelalterlichen Ruinen symbolisiert: in Talamone liegen die Ruinen einer römischen Villa und in den Höhlen am Fube des Kalkhanges wurden prähistorische Funde wieder ans Licht gebracht, die bis in die Steinzeit zurückreichen.

 

 

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